Ben der 1.

ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Er war unser erster Vermittlungserfolg und irgendwie trifft uns das ganz besonders, weil mit diesen Hund der Grundstein für unseren Verein gelegt wurde. Wir trauern mit Bens Familie und hoffen, dass er auf der anderen Seite gut in Empfang genommen wurde.

Lieber Ben,
seit Freitag Abend bist Du aus unserem Leben verschwunden und wir vermissen Dich doch so sehr. Klar, wir wissen, dass Du ganz schlimm krank warst und nicht mehr laufen konntest, aber - wo bist Du? Als Du kurz vor Weihnachten 2007 zu uns gekommen bist, warst Du ein kleiner, dreckiger, kranker und verwirrter Opa. Nachdem Du gebadet wurdest konnte man Deine Schönheit erahnen, aber Du warst so schrecklich dünn. Mit Haferschleim und bestem Hundefutter haben die Frauchen und Herrchen wieder aufgepäppelt und unsere Tierärztin hat Dir Medikamente gegen Deinen schlimmen Husten gegeben. Ela und ich haben uns überlegt, wie wir Dir helfen können, also haben wir beschlossen, immer auf Dich aufzupassen. Im Laufe der Zeit bist Du hier heimisch geworden und wir waren doch zusammen sooooo glücklich. Wir haben viele Spaziergänge gemacht, Du warst immer der Letzte, weil Du immer ausgiebig Zeitung gelesen hast. Eine Tages ist Frauchen auf die Idee gekommen, Dir ein gelbes Halstuch um den Hals zu binden. Du sahst so niedlich damit aus und im Rumbachtal, wo wir ja so oft Gassi gegangen sind, kannte Dich jeder. Wir sind mit unseren Menschen überall hin gefahren - zur Oma ins Sauerland, an die Mosel, nach Göttingen zu den Henzes mitBlanca und Blacky, wir haben Frauchen während ihrer Kur in Bad Wildungen besucht und, und, und. Wir drei waren immer dabei. In den letzten Monaten hattest Du nachmittags immer keine Lust im Schnee und Eis zu laufen und bist immer bei Frauchen in der warmen Stube geblieben. Aber immer, wenn wir nach Hause kamen, warst Du da und hast Dich so auf uns und Herrchen gefreut. Dann kamen die schlimmen Tage, an denen Du nicht mehr laufen konntest. Da Du ja sehr clever warst, bist Du eben hinter Frauchen und Herrchen her gerutscht, was wohl auch nicht gut für Dich war. Ela und ich haben ja immer gelacht, weil Du Frauchen und Herrchen auf Schritt und Tritt verfolgt hast, aber Du hast uns ja immer erzählt, was die so alles im Haus treiben. Ja - und da war auch noch der Garten, den Du so geliebt hast. Du konntest stundenlang im Gras liegen, hast Dir die Sonne auf den Pelz scheinen lassen und hast beobachtet, was unsere Menschen da so machen. Nun bist Du einfach nicht mehr da und wir verstehen nicht so recht, was die Regenbogenbrücke so ist. Frauchen sagt immer, dass es Dir jetzt gut geht, dass Du keine Schmerzen mehr hast und all Deine Freunde wieder siehst. Wenn das da so toll ist, warum weinen unsere Menschen dann so. Kannst Du nicht einfach wieder kommen und wir sind wieder das Dreamteam vom Rumbachtal? Deine Freundin Paulinchen vermisst Dich auch so. Immer bist Du ihr hinter hergelaufen und nun bist Du weg. Wir wissen doch auch nicht so genau, was wir Paulinchen sagen sollen. Also, guter Freund Ben, wenn es Dir jetzt besser geht, dann freuen wir uns auch für Dich, aber wir vermissen Dich sehr. Weißt Du noch, dass Du immer gesungen hast, wenn Frauchen und Herrchen wieder nach Hause gekommen sind und wir Zuhause bleiben mussten. Es ist so still im Haus ohne Dich. Frauchen sagt immer, dass wir uns irgendwann wiedersehen und bis dahin grüßen wir Dich mit unserem schönsten Schwanzwedeln und unsere Nasen wittern Dich sofort, wenn wir uns wieder treffen.


Alles Liebe Ben und vergiss uns nicht - Deine Ela und Dein Bobby

 

Zurück