Jo

ist über die Regenbogenbrücke gegangen.

Mit großer Trauer muss ich dir mitteilen, dass mein Jo am 14. Juli über die Regenbogenbrücke gegangen ist - ich ihn gehen lassen musste.

Es ist ihm an seinem letzten Tag so ergangen, dass ich, auch der Tierarzt, keinen Ausweg mehr wusste und für Jo ein elender Leidensweg begonnen hätte - er konnte aufgrund des schlimmen großen Tumors auf seinem Kopf seinen Mund nicht mehr öffnen, sodass er auch nichts mehr fressen konnte. Das war für mich die Situation, wo ich leider für ihn zur letzten Hilfe greifen musste - ich bin unendlich traurig. Der Tierarzt hat auch wirklich alles versucht, auch ich, aber sein Zustand war leider so geworden, dass dies der einzige Ausweg blieb  -  Jo ist 11 Jahre alt geworden.

Bis zu diesem Zeitpunkt ist es für Jo gut gegangen, obwohl ich ihn in den letzten Tagen (Wochen) bereits vielfach mit der Hand gefüttert habe, aber er hat sich eindeutig wohl gefühlt und hat trotz seiner Krankheit wach am Leben teilgenommen. Nun ist dies auch nicht mehr möglich gewesen. Ich kann mich nur damit trösten, dass ich ihm, seit er bei mir war, ein schönes Zuhause geben konnte und er mir das mit großer Liebe und Anhänglichkeit gedankt hat und sich auch sichtlich sehr wohl gefühlt hat - er hat nie ein böses Wort bekommen. Auch als er diesen schrecklichen Tumor bekam, war es mit den entsprechenden Mitteln sowie laufender Behandlung beim Tierarzt mit Sicherheit  möglich, ihm Schmerzen zu ersparen, sodass er trotz Krankheit noch ein schönes Leben bis zum Schluss hatte - das ist mein einziger Trost.

Seine liebevolle Anhänglichkeit, mit der er mich die ganze Zeit begleitete, werde ich nie vergessen - ich bin unendlich traurig und konnte dir zuerst gar nicht schreiben - er ist in meinen Armen gestorben, ich habe ihn ganz fest gehalten und gestreichelt - der Tierarzt hat mir dann gesagt, dass er bereits tot ist - die Spritze nach der Narkosespritze hat in Sekunden gewirkt.

 

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